Angebot für Patienten oder Menschen, die Selbstbestimmung wollen

 

 

Seit 2009 und 2012 sind Patientenrechte gesetzlich verankert. Patienten haben das Recht auf Aufklärung und Selbstbestimmung. Besteht die Indikation für eine medizinische Maßnahme ist eine Einwilligung dazu einzuholen. Diese Einwilligung können abgeben: 

  • Patient/-in selbst
  • Vertreter/-in im Rahmen einer Vorsorgevollmacht
  • Betreuer/-in im Rahmen einer Bestellung durch das Betreuungsgericht

 

 Wie kann Vorsorge getroffen werden: 

  • unterhalten Sie sich mit Ihren Angehörigen und Freunden über Ihre Einstellungen gegenüber medizinische Therapien am Lebensende, über Therapievorstellungen bei Demenz und Ihre Einstellung gegenüber Organspende. Diese Gespräche dienen im schweren Krankheitsfall, wenn Sie nicht selbst Ihre Meinung äußern können, der Ermittlung Ihres mutmaßlichen Willens. 
  • Bestimmen Sie in einer Vorsorgevollmacht eine Vertrauensperson, die als Ansprechpartner gegenüber Ärzten fungieren kann und die Ihre Interessen in diesem Gesprächen vertritt. 
  • Füllen Sie eine Patientenverfügung aus und nutzen Sie die Passagen mit dem Freitext, um diese möglichst individuell zu formulieren. 

Wie kann ich Sie unterstützen?

  • ich kann Ihnen beim Ausfüllen der Dokumente helfen
  • ich kann Sie zu Arztgesprächen begleiten
  • ich kann eine Ethikberatung durchführen
  • ich kann bei Einverständnis der behandelnden Ärzte oder der Leitung der Pflegeeinrichtungen eine ethische Fallbesprechung moderieren

 

 

 

 


 

Kontakt:                                   

Tel: +49 173 9000 666         

Mail: ethikberatung@web.de